Vorstellung

Im Rahmen einer bundesweiten Ausschreibung hat der im Jahre 1999 in Görlitz gegründete Verein: „Jugend-Beruf-Start“ e.V. den Zuschlag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für das Mehrgenerationenhaus in Görlitz erhalten. 2014 erfolgte im Rahmen eines Betriebsüberganges nach § 613a BGB die Übernahme des Jugend-Beruf-Start e.V. von der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH mit Sitz in Löbau und ist seitdem eine Einrichtung in dieser Gesellschaft.

Am 20.06.2007 wurde das Mehrgenerationenhaus Görlitz teileröffnet. Die feierliche Gesamteröffnung mit mehr als 350 Gästen fand am 18.08.2007 auf der HO-Ladenstraße statt. Am 19.08.2011, also 4 Jahre später, zog das Mehrgenerationenhaus auf die Landheimstraße um und feierte dort seine Wiedereröffnung.

Was ist das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus?

Mehrgenerationenhäuser verfolgen ein gemeinsames Ziel: Die Förderung des Miteinanders und die gegenseitige Unterstützung der Generationen und die damit verbundene Etablierung eines lokalen Marktes für Dienstleistungen, welche Menschen verschiedenen Alters wirklich brauchen.

Es wird nicht nur das Miteinander der Generationen vom privaten in den öffentlichen Raum übertragen, wir nutzen auch das Erfahrungswissen und die Potenziale aller Generationen und aktivieren somit soziales Kapital.

Was sind Mehrgenerationenhäuser?

Mehrgenerationenhäuser sind offene Tagestreffpunkte, in denen sich die Generationen begegnen und sich gegenseitig helfen. Es wird die Isolation der verschiedenen Altersgruppen überwunden sowie die Toleranz und das Verständnis füreinander gefördert. Damit wird nicht nur ein Mehrwert für den Einzelnen geschaffen, sondern unsere gesamte Gesellschaft zukunftsfähiger gestaltet.

Mehrgenerationenhäuser helfen, Kinder zu fördern, Familien zu beraten, bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren, älteren Menschen eine Aufgabe zu geben und familiennahe und generationenübergreifende Dienstleistungen zu entwickeln und zu vermitteln. Es wird also die gegenseitige Unterstützung von Jung und Alt neu be- und gelebt.

Wie arbeiten Mehrgenerationenhäuser?

In den Mehrgenerationenhäusern helfen sich Junge und Alte auf vielfältige Art und Weise. Wichtig ist dabei, dass bürgerschaftlich engagierte und professionelle Kräfte auf gleicher Augenhöhe zusammenarbeiten. Nur so kann der Gedanke des Mit- und Füreinander unter einem Dach gelebt werden.

In einem zentralen offenen Treff können Menschen der verschiedenen Lebensalter zusammenkommen. Hier ist der Raum, in dem alle Generationen bei der Entwicklung von kleineren und größeren Ideen, Aufgaben und Projekten mit einbezogen werden.

Die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser setzt auf strategische Partnerschaften mit anderen Einrichtungen und Institutionen. Das Engagement von Kommune, Stiftungen, anderen Vereinen und von Unternehmen kann helfen, den Gedanken des Generationenzusammenhalts zu stärken.

Unsere Ziele und was wir bieten!

Neben unserem Offenen Tagestreffpunkt für alle Generationen, fördern und beraten wir auch Familien mit Kindern. Mit Hilfe der Aktivierung des bürgerlichen Engagements haben wir sinnvolle Aktivitäten für Ältere sowie eine familiennahe und generationsübergreifende Nachbarschaftshilfe. Das zeigt sich insbesondere in der gegenseitigen Hilfe zwischen Jung und Alt auf vielfältige Art und Weise.

Indem wir die Bedürfnisse der unterschiedlichen Generationen miteinbeziehen, bewahren wir u.a. auch ältere Bürger vor der Ausgrenzung und Vereinsamung. Besonders wichtig ist uns auch der Erfahrungsaustausch der Generationen wo Ältere und Jüngere ihr Wissen gegenseitig weitergeben.